KI-ready für langlebige Verbundwerkstoffe
Stoßen herkömmliche Materialien wie Stahl, Aluminium oder Holz an ihre physikalischen Grenzen, fällt die Wahl auf Verbundwerkstoffe, so genannte Composites. Durch ihre einzigartige Struktur können Materialeigenschaften wie extreme Leichtigkeit mit maximaler Festigkeit, Stabilität und Langlebigkeit kombiniert werden.
Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an die Kreislauffähigkeit von Produkten auch im Bausektor, arbeitet das hessische Unternehmen FACTICS daran, Herstellungsverfahren für Composites zu optimieren, in denen auch nachwachsende Materialien verarbeitet werden. Derart hergestellte Bauteile können als Akustik-Elemente oder Wandverkleidungen eingesetzt und mit Möglichkeiten zur Speicherung von Energie, Wärme oder Wasser kombiniert werden.
Das Unternehmen und unser Team am Denkendorfer Schaufenster vom Mittelstand-Digital Zentrum Smarte Kreisläufe, den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung, untersuchen in einem gemeinsamen Anwendungsprojekt, welche Prozessparameter für eine zuverlässige Fertigung entscheidend sind. Die Suche gestaltet sich insbesondere durch den Einsatz von Naturfasern als aufwendig. Zudem soll analysiert werden, wie Datenschnittstellen zu am Produktionsprozess beteiligten Unternehmen optimal aufgestellt werden können, um den Datenaustausch in der Prozesskette effizient zu gestalten.
Im ersten Projektabschnitt wurden potenzielle Anwendungsfälle von Künstlicher Intelligenz und deren sinnvoller Einsatz im Unternehmen bewertet. Es wurde unter anderem beantwortet, wo Sensortechnik in der Produktion eingesetzt, wie der digitale Datenaustausch konzipiert und welche Abläufe in der Produktion prioritär auf den Einsatz von KI vorbereitet werden sollten.
Im nächsten Schritt hat das DITF-Projektteam die momentanen Fertigungsschritte mit Blick auf den künftigen SOLL-Prozess analysiert und identifiziert, welche Daten an welchen Stellen des Fertigungsprozesses entstehen und wie sie künftig mit Maschinenbauern sowie Anbietern von Software- und Konstruktionslösungen ausgetauscht werden können.
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Auf dieser Basis arbeitet das Unternehmen daran, seine Fertigungsprozesse datenbasiert weiterzuentwickeln und für künftige KI-Anwendungen vorzubereiten. Ein verbesserter Datenaustausch mit Kunden, Lieferanten und Technologiepartnern soll dazu beitragen, Fehler frühzeitig zu erkennen, Abstimmungsprozesse zu beschleunigen und eine gleichbleibend hohe Qualität der Verbundbauteile sicherzustellen.
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Digitalisierungsroadmap als Orientierungshilfe
Mit unserer Broschüre „Leitfaden Digitalisierungsroadmap“ bieten wir eine praxisnahe Orientierungshilfe für mittelständische Unternehmen, die ihre Digitalisierungsstrategie voranbringen möchten. Bei Fragen sprechen Sie uns gern an: kontakt@mdz-sk.de.