Von der Datenanalyse zur KI-Anwendung
Gerade in Abteilungen, wo Routineaufgaben vorherrschen und viele Daten leicht verfügbar sind, kann KI seinen Nutzen voll entfalten. Egal ob Handwerksbetrieb, Startup oder mittelständisch geprägtes Familienunternehmen – eine sorgfältige Bedarfsanalyse ist idealerweise der erste Schritt auf dem Weg zur Auswahl der passenden KI-Anwendung und ihrer sinnvollen Einführung im ausgewählten Unternehmensbereich.
Der Tübinger Textilhersteller Rökona arbeitet an einer integrierten Digitalisierungs- und Datenstrategie und hat sich zur Unterstützung dieses Prozesses die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) aus Denkendorf an seine Seite geholt. Gemeinsam sollen Datenstrukturen und Schnittstellen für eine zukünftige KI-Nutzung im ERP-System definiert werden.
Als erster Use Case wurde die Angebotskalkulation ausgewählt. Aufbauend auf den Ergebnissen des Auftaktworkshops lag der Fokus der daran anschließenden Projektarbeit darauf, die vorhandenen Daten systematisch zu erschließen, zu strukturieren und für die spätere Nutzung vorzubereiten.
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Das Projektteam hat zunächst einen umfassenden Überblick über die im Unternehmen vorhandenen Datenquellen erarbeitet. Dabei zeigte sich, dass in unterschiedlichen Systemen bereits zahlreiche wertvolle Informationen vorliegen, die für die Kalkulation und Prozessoptimierung genutzt werden können. Diese Daten wurden identifiziert und bewertet sowie anschließend in ihrem jeweiligen Nutzungskontext eingeordnet.
Ein weiterer wichtiger Schritt bestand in der Definition geeigneter Datenformate. Ziel war es, eine konsistente Datenbasis zu schaffen. Mit der Erarbeitung dieser wichtigen Schritte konnte ein wesentlicher Meilenstein im Projekt erreicht werden.
Im weiteren Projektverlauf soll auf dieser Grundlage ein konzeptionelles Framework erarbeitet werden. Dieses Framework bildet die strukturierte Basis und bereitet die relevanten Daten auf. So werden die Daten künftig für eine qualifizierte Entscheidungsfindung nutzbar gemacht.
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Die geschaffenen Strukturen ermöglichen es, in einem nächsten Schritt konkrete Anwendungen aufzubauen und erste KI-gestützte Ansätze in der Angebotskalkulation zu erproben.
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